ZWEI TAGE IM JANUAR

Eine weitere modische Erscheinung, die meinem angeborenen Voyeurismus sehr entgegen kommt, sind Vlogs …

Ich schaue sie bei Youtube und mag aber auch die „Liebes Tagebuch“ Videos von Malwanne sehr!

Hier auf dem Blog finde ich 12 von 12 und die Monatsfreuden von tauschlade ganz toll!

Hier also jetzt meine Erfindung 😉

tara!!!!

Herzlich Willkommen zum FLOG (Foto und Bloggen!)

Geplant ist das jeden Monat mit 2 Tagen am Stück … but, we will see 😉 !

Los geht es mit zwei Arbeitstagen Mittwoch und Donnerstag:

TAG EINS – 11.JÄNNER

First things first! Erste Handlung am Morgen: dem Kater sein Frühstück geben, damit er aufhört zu jaulen. Es ist 7:15 und ich checke erstmal WhatsApp.

Meine Morgenroutine: Zähne putzen, Creme fürs Gesicht, Creme für die Hände, Deo für die Achseln, Creme für die Lippen und Bürsten für die Haare. Da war es! Dann noch Check auf der Waage und fertig im Bad. Für die Arbeit brauche ich praktisch-gemütliche Klamotten. Und zur Zeit trage ich dazu sehr gern Schmuck.

Bevor ich losgehe, noch etwas homework und Vergnügen: Eine Karte fürs Geburtstagskind gestalten und beschriften, noch ein paar Sachen schreiben / tippen, Youtube checken, Blog checken und immer der Kater mit dabei haben! Zum Frühstück gibt es zwei Brote mit Rote Bete und Humus und ein Glas Wasser. Aus dem Fenster schauen liebe ich schon seit ich klein bin! Schließlich ist es Zeit, los zu gehen: Tasche packen, anziehen, Schlüssel nicht vergessen …

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich Musik und arbeite noch ein bißchen. Mit zwei U-Bahnen fahre ich und stelle beinah jedesmal fest: I love Berlin! Schließlich geht es wieder nach oben ans Tageslicht. Auf Arbeit wird heute Geburtstag gefeiert und der Schnee zelebriert. Ich bin draussen bis ich beginne zu bibbern. Den ganzen Tag über wird immer wieder „Jungs gegen Mädchen“ gehört.

Gegen halb 6 geht es nach Hause. Alles sieht anders aus ob des Schnees. Es ist Feierabendverkehr, yeah: Umsteigen: raus; Umsteigen: rein. Ich lese Beiträge von anderen Bloggern und bin schnell da. Home sweet home ich komme! Der Kater freut sich, dass ich wieder da bin. Zum Abendessen gibt es Resteessen: Pak Choi, Sellerie, Rote Bete, Möhre, Zwiebel, Knoblauch; In einer Pfanne anbraten; mit Zitronensaft, Orangensaft, Sojasoße und irgendwas Scharfem ablöschen, mit Pfeffer und Salz würzen, Reis von gestern dazu und fertig. Noch mit Sprossen verfeinern. Der Kater erfreut sich am ausgiebiges Kratzen.

Der Momox / Hermesbote kommt so spät noch! Ich habe unsere Bücher aussortiert und glatt 28€ dadurch verdient! Super und gut! Und dann beginnt das Abendvergnügen: Blog checken, Beiträge erstellen, Musik hören, Vlogs schauen … Und dann ist Yogazeit: Matte ausgerollt, natürlich mit am Start der Kater, Yogasachen anziehen, Video klar machen und los gehts.

21:42 leg ich mich ins Bett, nasche noch Kekse vom Asialaden, werde vom creepy Kater beobachtet, schaue Serie und stelle meinen Wecker! Gute Nacht!

 

 

TAG ZWEI – 12. JÄNNER

Ich wache mit einer Hammermigräne auf, torkel ins Bad, fütter den Kater, nicht eine Triptantablette, melde mich auf Arbeit krank und schleppe mich wieder ins Bett. Weiter geht es dann um 9:50: WhatsApp checken, zum Frühstück Haferbrei, Blog checken, DIYs auf Youtube schauen, einen Blogbeitrag erstellen und weiter Youtube schauen. Da klingelt es an der Tür und mein persönlicher Sekretär bringt mir ein Päckchen -HURRA!!!!! – von der lieben Franzi! Ich freu mich so – es ist so groß! Und bunt und die Karte erwischt mich genau im richtigen Moment. Vielen lieben Dank! Ich freu mich sehr!

Dann steh ich auf und versuche meinen Kreislauf hoch zu puschen. Es ist 13Uhr und ich zieh mich an und mach mich fertig. Räume auf, befreie mein Bett vom Glitter, trinke Kaffee und mach mich ready to go! Der Müll darf auch mit.

Und los geht es. Gegen halb vier ging es mir dann auch wieder richtig gut! Rein in unser liebes Black beauty (nein, es ist nicht bescheuert seinen Autos Namen zu geben), Kaffee und Musik dabei. Rauf auf die Autobahn und zu Ikea. Dort erstmal was essen: Pommes und Salat, samt Coke. Dann der Einkauf und noch Süßigkeiten für den Weg. Zum Glück ist das Auto so groß und alles passt rein. Mit Musik geht es zurück. Auf dem Weg kauf ich noch schnell trashfood ein und dann bin ich froh, wieder zu Haus zu sein.

Da nun ein neues Regal in der KücheKüche steht, muss ich diese putzen, damit es schön ist. Und dann noch was aufbauen von Ikea. Jetzt ist es schon fast 8 und ich ess ne Kleinigkeit (Käsebrot und Heringsalat). Das alte Küchenregal soll in den Keller. Aber wo soll der Kater sich dann kratzen…also muss es oben bleiben. Im Flur findet sich ein Platz. Dem Kater gefällt es! So Küche ist fertig und zum Abendbrot gibt es Pizza.

Der Kater mag die neuen Kissen und ich verdudel die Zeit mit Bloggen und Youtubevideos schauen. Dann ist wieder Yoga-time! Und schließlich geht es ins Bett. Ich schaue noch Serie, stelle den Wecker und schlafe ein. Gute Nacht.

Und da waren die zwei Tage aus dem Januar herum.

Neben all dem Geplapper, mach ich das hier auch, weil ich nach vielen, vielen Jahren, nach vielen, vielen eigentlich unaushaltbaren und krankmachenden Zuständen, nach langer, langer Suche, Try and Error … nun mein Leben derart gestaltet habe, dass es MEIN Leben ist – dass ich es gerne lebe … dass es sich gut anfühlt und ich es in alle Welt rausschreien kann.

Es ist also eine Hommage von mir an mich 😉


8 Gedanken zu “ZWEI TAGE IM JANUAR

  1. Oh dear, das dich das Päckchen an einem dieser doofen Tage erreicht hat, ist ja wenigstens etwas. Und dass es danach noch so schön wurde, freut mich sehr. Machst du jeden Abend Yoga? Und bei welchem Ikea warst du? *lach* Wohne ja gegenüber von dem in Lichtenberg, deswegen fühle ich mich beim Anblick des Logos immer etwas heimisch.
    Ich mag das Projekt sehr. Und ich bin doch wirklich gerne U-bahnlektüre. ❤

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    1. Hihi! Ich war beim Ikea meines Vertrauens in Tempelhof… In Lichtenbergs Ikea war ich noch nie. Am schönsten find ich den in Waltersdorf… und zur zeit mache ich jeden Tag Yoga … Challenge halt … aber auch so „brauch“ ich das grad irgendwie täglich zum runter- bzw. zu mir kommen!

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