Mut zur eigenen Größe

Ich mach mir hin und wieder Stichpunkte, wenn mir was für den Blog einfällt. Vor Urlaub und Umzug hab ich etwas aufgeschrieben, wozu mir jetzt völlig der Zusammenhang fehlt. Aber da es sich eindeutig nach Erkenntnis anhört, sei es euch an dieser Stelle nicht vorenthalten:

  • Wahrnehmen, dass es Momente gibt, in denen ich eng werde, dünnhäutig, ungerecht; sich selbst erleben, wie man jmd. anderes erlebt; sich dann nicht verurteilen genauso wenig, wie den anderen, sondern sich Zeit geben; die schöne Erfahrung, dass sich die Welt wieder weitet, dass Offenbarungen geschehen, Aufforderungen, Fingerzeige da sind und ich wieder weit, ruhig und sicher werden kann; Mut zur eigenen Größe, zum eigenen Können und zur eigenen Schönheit haben

 

  • Zudem war ich im Tierpark und trotzdem ich mit gemischten Gefühle reingehe und innerlich eine Diskussion mit mir selbst führe (Tierquälerei vs. Arterhaltung und Verbesserung zu Zirkus etc.), ist es doch immer wieder sehr erfüllend und befriedend!

 

  • Anlässlich des Umzuges habe ich tüchtig ausgemistet. Es fühlte sich sehr gut an, sich von Dingen zu trennen, die ich schon so lange mit mir rumschleppe, weil ich meine, dass sie irgendwie zu mir gehören. Letztendlich gehöre ich mit meiner Innenwelt und die mir wichtigen Menschen (plus Katze) zu mir … der Rest ist was es ist, materieller Kram.

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  • Ich bin vom Souterrain ins Dachgeschoss gezogen und meine Wohnqualität hat sich dadurch enorm gesteigert. Wo früher Spinnen, Ameisen und Kellerasseln meine Nachbarn waren, spielen nun die Eichhörnchen ums Haus Fange, klopft der Specht sich die Birne wund, rascheln die Mäuse weit unten im Efeu und schwatzen die Spatzen unaufhörlich im Baum. Es ist herrlich! Sehr oft stehe ich am Fenster und schaue einfach raus! Etwas, was ich davor tunlichst vermieden habe 😉 ! Der Kater wundert sich, warum er nicht mehr aus dem Fenster springen kann – ich hoffe, er versucht es nicht noch!