Zwei Tage im November

Diesmal ein Montag und ein Dienstag.

1. TAG

Ich wache auf und da ist er wieder, der Gedanke, der zuverlässig einmal im Jahr morgens mein Hirn trifft: Ich habe Geburtstag! Ich mag diesen Tag und mach ihn zu Feier für mich, ganz im Stillen und mit innerlichem Strahlen!

Egal welcher Tag, der Kater will sein Frühstück. Kriegt er auch! Aus Anlass des heutigen Tages gibt es eine Rundum-Körper-Versorgung: Rasur des Kopfes und sonstiger Körperteile, Dusche (nach wie vor nutze ich das Duschzeug, welches DM mal bei einer Aktion verschenkte), Zähneputzen, Gesicht waschen mit der Waschcreme von Hauschka, Vitamin D Tablette, Gesichtscreme von Alberte, die schon seit mindestens einem Jahr im Haushalt seiende Bale Bodymilk für den Körper. Und dann erstmal anziehen. Als Schmuck gibt es wie immer die Ringe und die schwarzen Ohrringe. Zum Frühstück gibt es einen Smoothie. Und dann kommt – Tata – Schminke! Seit Neuestem schminke ich meine Augen. Dann noch die neuen DocMartens an und fertig bin ich zum Losgehen.

Losgehen heißt losfahren. Und zwar mit dem Mitbewohner und dem Auto nach Zehlendorf. Dort schmeißt er mich raus und ich schlüpfe kurz in die BioCompany um Mitbringsel für die Kinder in der Kita zu kaufen: getrocknetes Obst und so Zeug. Dann geht es zum Neurologen, der mal abchecken soll, ob es einen körperlichen Grund für Kopfschmerzen und Migräne gibt. Im Wartezimmer nutze ich die Zeit, um was fürs Studium zu lesen. Die Untersuchung dauert eine ganze Weile und ist recht lustig und ungewöhnlich. Es scheint alles in bester Ordnung zu sein!

Es geht also weiter mit S1 zum Potsdamer Platz und da runter zur U2 und zur Arbeit. Auf dem Gendarmenmarkt wird schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut.

In der Gruppe hat noch ein Kind Geburtstag und wir werden zusammen von den Kindern und Erziehen gefeiert und reich beschenkt. Meine Kollegen versorgen mich sehr süß mit Notfutter! Ich arbeite bis Viertel vor fünf und lass es heute ganz entspannt angehen.

Nach der Arbeit geht es zu Dussmann, wo ich mich mit dem Mitbewohner treffe. Er kauft mir das Buch, welches ich mir schon seit zwei Jahren wünsche 😉 (mehr dazu am Montag).

Mit dem Bus fahren wir nach Steglitz und gehen dort zum Lieblingsthai. Ich nehme was mit Erdnusssoße und es schmeckt himmlisch, genauso wie die leckere salzigsüße Limonade.

Zu Hause angekommen beschwert sich der Kater, dass er sein Abendessen so spät bekommt. Leider bahnt sich eine Migräne an, also nehme ich eine Tablette und schminke mich erstmal ab.

Dann entdecke ich meinen Gabentisch vom Mitbewohner! Blumen von meinem Lieblingsblumenladen und – trara – Karten fürs Kendrick Lamar Konzert. Ich bin so froh! Dem Kater gefallen die Blumen auch.

Der Tag endet ganz erfüllt im Bett und mit dem Schauen einer genialen Serie.

 

2. TAG

Der erste Gedanke am heutigen Morgen und das auch nun schon mit einiger Gewohnheit: Mein Bruder hat Geburtstag!

Ansonsten ein ähnliches Programm wie gestern: Katze füttern, im Bad fertig machen mit kurzem Programm, anziehen, Brotboxen für Frühstück und Mittag in der Kita vorbereiten, Rucksack packen (Brotdosen von Joseph Joseph sind wirklich toll, der Rucksack wird eines meiner Novemberlieblinge!) Dann den neuen Mantel an, Schuhe (diesmal die alten Stiefel, weil es nass draussen ist) und noch die neue Mütze und los geht es.

Im Garten ist nun beinah alles verblüht. In der U-Bahn lerne ich fürs Studium. Heute gehe ich mal am anderen Ausgang raus und laufe an dem Möbelgeschäft vorbei, bei welchem ich immer wieder die Schaufenster anstaune.

In der Kita geht es heute ruhig zu. Vormittags treffen wir uns zum Weihnachtslieder singen im Kreis, Mittags habe ich dann ein Elterngespräch, was sehr schön verläuft. Auch der Nachmittag klingt entspannt aus und ich mache mich auf dem Weg zum Alexanderplatz, wo ich mich mit meiner Kollegin treffe, die schon Schluss, da Frühdienst, hatte.

Gemeinsam fahren wir nach Karlshorst zu einer anderen Kollegin. Mit dieser hatten wir im letzten Kittjahr gemeinsam in einer Gruppe gearbeitet. Zum Sommer musste sie die Gruppe wechseln und wir wollten uns noch einmal zum „Abschied feiern“ zusammensetzen. Nun endlich haben wir alle gemeinsam Zeit. Ich habe so etwas noch nie gemacht, mich mit mehreren Kollegen in der Freizeit treffen und zusammen essen und trinken. Nach einer Wohnungsführung durch die tolle, individuelle und gemütliche Wohnung gibt es Champagner – auch das ein erstes Mal für mich. Da ich Sekt ja überhaupt nicht mag, war ich sehr überrascht, wie gut mir der Champagner schmeckte. Da er sehr süffig war (sagt man das so?) waren mir nichts dir nichts drei oder vier Gläser weggetrunken. Während sich die anderen beiden an etwas härteren Stoff machten, stieg ich auf Saft und Wasser um. Währenddessen quatschen wir mal wieder so richtig und ließen uns das leckere italienisch angehauchte Essen schmecken. Meine Kollegin war so lieb und hat alles vegan gehalten! Es war richtig schön!

Kurz nach 10 machte ich mich dann mit meiner Kollegin auf den Heimweg. Am Ostbahnhof trennten sich unsere Wege und während es für sie gen Norden ging, fuhr ich in den Süden. Als ich viertel nach 11 zu Hause ankam, war Cloony ziemlich empört. Da sich der Mitbewohner am Morgen schonaufgemacht hatte an die Ostsee, hatte er kein Futter bekommen. Das holte ich nach und kuschelte ihn auch ausgiebig als Entschuldigung. Ich schaute noch ein paar YouTube Videos und schlief dann ziemlich erschöpft ein.

Das war der November! Freut euch auf den Dezember! Ich mach es jedenfalls!


2 Gedanken zu “Zwei Tage im November

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