Vier Quartette

von T.S. Eliot

Vor beinahe acht Jahren hielt ich einen Stapel Kopien in der Hand, die ich erst pflichtbewußt und dann immer leidenschaftlicher las, trank, verschlang. Dieser Stapel ist inzwischen seiner Wege gegangen, aber einige Sätze / Satzfetzen hatte ich mir herausgeschrieben. Von ihrer Wirksamkeit haben sie für mich nichts verloren!

„Von der Zerstreuung durch Zerstreuung abgelenkt, (…).“

„Nur in der From, im Muster können Wort und Musik die Stille erreichen.“

„Die Liebe selbst ist unbewegt.“

Was aber fängt der Spät-November an mit jener Unruhe, die im Frühling gärt und Geschöpfen, die der Sommer nährt, (…).“

„Erkenntnis erlegt ein Muster auf und verfälscht, denn das Muster wird mit jedem Augenblick anders und jeder Augenblick bringt eine neue und erschütternde Umwertung von allem, das wir gewesen.“

„Erzählt mir nichts von Weisheit der Alten, lieber von ihrer Torheit, ihrer Angst vor der Angst, vorm Rasen, ihrer Angst vor Besessenheit davor, einem anderen zu gehören, (…).“

 

 

 

(Quelle Beitragsbild hier)


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