Zwei Tage im Februar

Nach dem Prinzip zwei vor eins zurück kommen nach Montag und Dienstag im Januar nun Dienstag und Mittwoch im Februar. Es waren ruhige und gleichmäßige Tage, so wie sie schon den ganzen Monaten über vorkommen – das ist neu für mich und ich genieße es!

TAG 1

Der Wecker klingelt halb sieben. Ich habe heut Spätdienst und daher Zeit am Morgen. Der Tag beginnt mit Sport. Wie so mancher hat der Schub des Neujahrsbeginn etwas nachgelassen und nach einem sehr fitten Januar dümpelte der Februar nur so vor sich hin. Seit dieser Woche ist aber wieder Aktion angesagt und ich ich versuche mit den 5min. Videos von Bodykiss die Schwelle niedrig zu halten. Heute habe es Brust und Arme ;)! Danach kommt dann das Glas Wasser, welches ich in diesem Jahr wirklich durchgehend trinke und irgendwie mein ganzes Trinkverhalten positiv beeinflusst. Der Kater bekommt dann auch noch ein Glas zum Schlabbern, er hat ja auch mit Sport gemacht.

Anschließend ziehe ich mich an. Eine weitere Challenge dieses Jahr ist die, jede Woche nur ein Outfit zu tragen. (Auf die Idee kam ich durch dieses Video. Dazu findet ihr hier mehr Informationen.) Daher geht das ganz schnell. Dann poste ich ein Bild auf Instagram, da bin ich seit einer Weile aktiv und es macht Spass! Schaut doch gern mal hier vorbei und falls ihr dort aktiv seid und ich euch noch nicht folge, dann sagt Bescheid ;)!

Im Bad habe ich grad Zahnpasta, Creme etc. aufgebraucht und verbrauche nun angefangene alte Produkte. Die Creme habe ich aus Versehen (wirklich!!!!) in der Airbnb Wohnung in Weimar eingepackt (neben ein paar anderen Dingen – ups – peinlich!). Die Handcreme bekam ich zu Weihnachten von einer Kollegin geschenkt und der Lippenbart ist immer noch der alte.

Anschließend geht es in die Küche, um das Essen für den Tag klar zu machen. Der Mitbewohner hatte am Abend gekocht und die Reste dieser leckeren Möhren-Kurkuma-Bananen-Suppe werden mein Mittagessen sein. Dazu ein Brot mit veganem Krabbensalat und Aufstrich und etwas Obst und Gemüse zum Snacken.

Zum Frühstück gibt es Brei und noch ein Glas Wasser.

Während des Frühstück fülle ich meinen Kalender und den Sleeplog aus. Auch etwas, dass ich jetzt schon seit Jahresbeginn durchhalte und immer mehr verfeinere und das mir echt gut tut und zu mehr Ruhe verhilft. Zudem kann ich meine Migräneattacken besser einordnen und nachvollziehen.

Dann packe ich meinen Rucksack (leere Beutel, Essen, Kochbuch zum Verleihen an eine Kollegin, Kalender, Notizbuch, Stifte, Buch, erste Hilfe Täschchen, Schlüssel, Dienstausweis, Portmonee) und nach wie vor liebe ich meinen Rucksack, der sowohl leer als auch vollgepackt eine gute Figur macht. Jacke, Natel und Schuhe an und los geht es.

Hurra! Schneeglöckchen – die ersten dieses Jahr für mich. Dann geht es den üblichen Weg zur Kita. In dieser Woche arbeite ich bei den Kleinen, da zu viele Kollegen krank sind. Drinnen spielen, draussen spielen, Mittagessen und so geht der Tag vorbei. 17:30 endet mein Dienst. Auf dem Nachhauseweg lese ich in den anderen Blogs. Zu Hause werde ich von Cloony empfangen. Was der wohl den ganzen Tag gemacht hat?

Ich mixe sein Futter an. Aus der Not heraus hatten wir Ende letzten Jahres veganes Trockenfutter für ihn gekauft. Das hat ihm gar nicht geschmeckt 😉 . Da wir aber den Riesenbeutel nicht wegwerfen wollten, mische ich das jetzt immer mit seinem regulären Futter. Das schmeckt ihm mittlerweile richtig gut und ich glaube, es tut ihm auch gut – er nimmt nicht mehr so schnell zu, sein Fell glänzt mehr und ist dichter. Wir werden diese Mischung wohl fortsetzen. Ist auch ganz gut, weil wir dann weniger Fischzeug kaufen müssen.

Dann kümmere ich mich um die Wäsche: neue Maschine anstellen, trockenes Zeug abhängen, zusammenlegen und wegräumen. In dieser Truhe findet die gesamte Bettwäsche und alle Handtücher in unserem Haushalt ihren Platz.

Der Mitbewohner hat wieder gekocht – welch ein Luxus für mich – und ich lass es mir schmecken während ich Youtubevideos schaue. Ein plötzlicher Müdigkeitsanfall läßt mich dann meinen Standort ins Bett verlegen und schwupsdiwupps bin ich eingeschlafen. nach etwa 40min. werde ich wieder wach und raffe ich mich dank Waschmaschine nochmal auf.

 

Wäsche aufhängen macht mich wieder munter und ich mich noch ne Runde Yoga. Unser Wohnzimmer ist jetzt perfekt eingerichtet und ich liebe es, es mir darin gemütlich zu machen. Nachdem ich im Januar ganz diszipliniert die 30 Tage Challenge von Adrienne geschafft habe, gab es erstmal 20 Tage lang ein Yogatief. Diese wurde mit dieser Woche verabschiedet und es ist wieder jeden Tag Yoga dran. Diesmal mit Mady Morrison und ihrer 30 Tage Challenge und diesem Video. Der Kater ist wie immer dabei.

 

Dann beschäftige ich mich noch ein bisschen mit meinem Kalender und als letzte Tat des Tages schlage ich mir den Bauch mit Eis voll, während ich mir Dredd anschaue. 23:30 ist dann Schluss!

 

TAG 2

Heute habe ich einen früheren Dienst und daher ein kürzeren Morgen zu Hause. Der Himmel ist sooooo schön dieser Tage! Findet der Kater auch. Anziehen und das Badprogramm… heute noch etwas Öl für die Haare. Das erste Hilfe Täschchen muss aufgefüllt werden mit Pflaster und Kopfschmerztabletten. Dann wird die Tasche wieder gepackt, noch kurz der Kalender ausgefüllt und los geht es.

An meiner Station ist mal wieder Schienenersatzverkehrstart bzw. -ende und jeden Morgen muss ich mich durch solch eine heraufwälzende Menge kämpfen. Wie die doofen Schafen – echt!!!!

Frühstück gibt es in der Gruppe und dann folgt das übliche Programm. Schlafwache ist bei den Kleinen viel schöner als bei den Großen, finde ich. In der Pause baue ich die neuen Hoher zusammen. Wir haben mit den Kindern heute diese Mäuse gebacken und am Nachmittag werden sie vernascht. Halb fünf habe ich Schluss und werde von meiner Mama abgeholt.

Da meine Mutter mittwochs zu einem Chor in der Stadt geht, treffen wir uns hin und wieder nach meiner Arbeit auf einen Kaffee oder Tee, bevor sie dann weiterzieht. Heute landen wir im Einstein in der Friedrichstrasse und es gibt Ingwer- und Minztee. Während wir quatschen wird es dunkel draussen. Sie geht zum Chor und ich noch kurz zu Alnatura. Schön sind diese kurzen aber intensiven Treffen! Dann geht es zur U-Bahn. Ich mag diese Ecke von Berlin sehr – es ist so ein Nicht-Ort. In der DDR war es hier schon immer merkwürdig, da der Ort so nah an der Mauer lag und jetzt wird er immer lebendiger aber verliert dennoch nicht seine Eigenart. Als ich aus dem Untergrund aufsteige, lacht der Mond mir zu. Zu Hause werde ich diesmal nur vom leeren Flur empfangen.

Ich pack den Einkauf aus und die geschenkten Socken. Dann wieder eine Waschmaschine an (endlich ist der Korb mal leer!) und die trockenen Sachen abnehmen. Inzwischen ist Cloony auch wieder aufgetaucht und tut sich an seinem Kratzbaum aka Ikearegal gütlich.

Der Mitbewohner hat mir was von seinem Abendbrot übriggelassen und das esse ich – mal wieder mit Youtubebegleitung. Dann koche ich mir ein Mittagessen für morgen. Der Kater unterstützt mich dabei mental und entdeckt seine Vorliebe für Kokoscreme. Ein bisschen probiere ich vom Essen noch.

Anschließend kommt Yoga dran, diesmal für Schulter und Nacken. Beim Zusammenrollen der Matte greift der Kater den Mottengurt an und es entwickelt sich ein harter Kampf 😉 , während dem auch die Socke zu leiden hat.

Dann hänge ich die Wäsche auf und schlüpfe mit dem iPad ins Bett. Ich beginne eine neue Serie, die mir sehr gefällt: The End Of The F**king World.

 

Dann ist auch dieser Tag vorbei. Weiter geht es dann im März …


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