Zwei Tage im September

Nachdem im August urlaubsbedingt der Flog entfiel, geht es nun mit dem September weiter. Ich habe die Kamera an einem Samstag und einem Sonntag mit genommen.

TAG 1 – SAMSTAG

Der Tag beginnt wie fast immer mit dem Füttern des Katers!

Es folgt die Körperhygiene. Endlich gab es mal wieder die vegane Zahnpasta mit B12 im Laden. Eine Zeit lang war sie nirgends zu finden. Da meine Hauschka-Pflege fürs Gesicht dank eifriger Mitbenutzung des Mitbewohners schon aufgebraucht ist, benutze ich jetzt Produkte, die ich noch so da habe, bevor ich neue kaufe. Also Gesichtsreinigung und Gesichtscreme – das reicht für heute. Meinen Schmuck dieser Tage – also die Ringe wie immer und seit dem Urlaub das Armband und ein Kleid mit Jäckchen. Schnell noch ein Glas Wasser getrunken, für mehr fehlt der Appetit, es ist schließlich noch vor neun. Dann meine schicken neue Schuhe von Globetrotter an, Jacke über, Tasche geschnappt und los geht es.

 

Im Garten blühen die Herbstblumen, die ich ob ihrer demütigen Erscheinung sehr mag! Ich fahre mit der U3 und immer wieder erfreue ich mich an den Verzierungen in den U-Bahnhöfen. Warum bauen wir nicht dieser Tag auch so? An der Tanke kaufe ich ganz unvegan Twix und Cola als Mitbringsel für die Mitbewohnerinnen. Zu denen geht es nämlich. Sie treten heute mit ihrem Zirkus auf. Auf dem Weg dorthin beobachte ich noch voll Entzücken, wie ein Eichhörnchen seine Nuss vergräbt. Ich liebe diese Tierchen!

Beim Zirkus bin ich dann für die erste Vorstellung dieses Tages für die Maske mitverantwortlich. Und das, obwohl ich nicht schminken kann. Also so in echt! So Katzen und Piraten habe ich super drauf!!!! Aber am Tag zuvor war ich schon einmal hier und hatte einen Crashkurs bekommen. Der scheint gut bei mir angekommen zu sein, denn es hat sich niemand beschwert 😉 !

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Für die zweite Vorstellung war ich mit Brötchen schmieren dran. Was die so gefuttert haben … !!! Da ich irgendwie von 9:30 bis 18:30 nonstop am Tun und Machen war, gibt es keine weiteren Fotos.

Nach getaner Arbeit, hundemüde und mit schmerzenden Beinen wurde ich vom Mitbewohner abgeholt. Es ging zu Denn´s und dann noch zu Aldi. Das war unsere Beute, die dann so +- für eine Woche reicht.

Dann bewunderte ich die neue Gitarre samt Koffer und spielte ein bisschen auf Ersterem. Der Kater erkundete den Koffer, welche dann einfach mal zuklappte 😉 aber er fand einen Weg heraus. Zur Erholung vom Schreck spielte ich dann noch ein bißchen mit ihm mit seinen geliebten „Pfeifenputzern“.

Dann öffnete ich meine Post und freute mich sehr über diese Mitteilung! Ich beginne ein Studium an der FernUni Hagen. Ich mache es berufsbegleitend und bin sehr gespannt, wie es wird.

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Der Tag endete mit Netflix und der Serie Expanse.

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TAG 2 – SONNTAG

Gegen neun stand ich auf, Zähneputzen und etwas Arganöl in die Haare, da sie sich so anfühlten, als bräuchten sie es. Dann in Klamotten schlüpfen und bereit bin ich.

Der Mitbewohner und ich hatten einen Ausflug vor, also bereitete ich die Verpflegung vor – bekanntermaßen eines der wichtigsten Zutaten für einen gelungenen Ausflug!

Dann ging es mit dem Auto los nach Brandenburg. Ziel war der kleine Ort Wensickendorf. Hier wurde meine Urgroßoma 1880 geboren und ich selbst verlebte hier mein 5. Lebensjahr. Diese Gegend strahlt für mich ein sehr starkes Gefühl von Heimat aus. Es war das glücklichste und freieste Jahr meiner Kindheit, das ich hier verbrachte. Einmal war ich seitdem hier, aber mit Vater und Schwester und irgendwie nicht wirklich anwesend. Es war schön jetzt als die, die ich heute bin hierher zu fahren und meinem fünfjährigen Ich nachzuspüren. Die Landschaft übt auch heute noch einen besonderen Reiz auf mich aus – der Himmel so weit, das Land so einfach, aber doch nicht leer oder platt. Leider hatte ich nichts für die Holunderbeeren dabei ;( .

Wir fuhren dann noch weiter hier und dorthin und schließlich nach Hause. Da sich dort angekommen, Hunger mit Null Bock auf Kochen traf, ging es wieder los zu unserem Lieblingsasiaten. Sehr, sehr leckere Limo (salzig und süß auf einmal), leckeres Essen und super Preise.

Wieder zu Hause wusch ich eine Ladung Wäsche, entzündete beim Buddha ein Licht und machte mich an den Blog. Blogs sichten, die bei mir zu Besuch waren, Kommentare beantworten, Likes wahrnehmen und mal schauen, was sich bei den Litern tut. Dann drei Beiträge schreiben und tippmüde den Computer ausschalten. Im Bett dann noch eine Folge Expanse und dann schlafen, schlafen, schlafen!

 

Das waren sie die Septembertage. Nicht viel was es zu zeigen gab, aber dennoch sehr volle und erfüllte Tage.

Weiter geht es dann im Oktober!


3 Gedanken zu “Zwei Tage im September

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