Bootsfahrt Pula / Kroatien

Während des Urlaubs nahmen wir zweimal an einer Bootstour teil. Für mich waren das die ersten Bootstouren dieser Art in meinem Leben 😉 !

Am 9. Tag hatten wir erstmal genug von Strand und Stadtausflügen. Da wir aber auch nicht nur in der Ferienwohnung rumgammeln wollten, suchte wir nach Alternativen. Schnell kam die Idee einer Bootsfahrt auf. Also gingen wir zum Hafen und ließen die Werber auf uns einstürmen. Fahren Sie hier mit, kommen Sie zu uns! usw. usf.

Wie meist ließen wir unser Bauchgefühl entscheiden. Da wo Design, Schiff und Mensch am sympathischsten Aussahen stiegen wir ein. Wir fuhren mit der M/B Korkyra.

Es war herrlich auf dem Schiff zu sitzen und das Land von dieser Seite zu betrachten. Die Sonne schien, wir saßen im Schatten und mit Wind um den Ohren ließ es sich gut aushalten. Die Reiseführerin sprach Deutsch, Italienisch und Englisch und war sehr nett und bodenständig. Eigentlich hasse ich so was, aber sie fand ich richtig nett.

Nach kurzer etwa 40 min. Fahrt erreichten wir die kleine Insel St. Jerolim. Diese Insel gehört zum Nationalpark Brijuni. Nach einem „Eintrittsgeld“ konnten wir uns frei auf der Insel bewegen. Das Schiff verließ uns und kehrte nach zwei Stunden wieder. Wir durchkreuzen die Insel, sagten den Eseln „Hallo“ und suchten uns einen Badeplatz. Es machte Spass hier zu baden, das Wasser war sehr klar und es waren nur wenige Menschen da. Schließlich saßen wir pünktlich wieder am kleinen Hafen und warteten auf unser Schiff.

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Dieses hatte inzwischen noch mehr menschen in Pula eingeladen und sammelte nun uns auf, um durch die Inseln des Brijuni Nationalparks zu kreuzen. Bei wunderbarer Aussicht ließen wir uns das Mittagessen schmecken. Der Fisch, den die eine Mitbewohnerin aß, soll lecker gewesen sein. Ich ließ mir das Gemüse schmecken – mein vegetarisches Essen war sogar vegan!

Nachdem wir einiges über die Inseln und ihre Geschichten erfahren haben und uns jeder eine als Privatbesitz erkoren haben, fuhren wir wieder St. Jerolim an.

Erneut hatten wir zwei Stunden Zeit. Wir setzten uns als erstes in das kleine Café und aßen Eis und tranken Kaffee! Herrlich dieses Nichtstun!

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Anschließend gingen wir an unserem Badeplatz vorbei, der jedoch vollständig besetzt war. Daher gingen wir weiter, begegneten Pfauen und ließen uns unter Nadelbäumen nieder. Während der Mitbewohner Eidechsen beobachtete und filmte, ging ich mit den Mitbewohnerinnen ans Wasser und baden. Es war auf dieser Seite der Insel etwas schwieriger ins Wasser zu kommen, aber wir fanden einen tollen Platz. Es ließ sich wunderbar Schnorcheln hier. Nur als auf einmal starke Wellen kamen und eine der Mitbewohner Richtung Felsen gestossen wurde, sagte mir das Herz in die Hose. Ich eilte ihr zur Rettung und da sie sehr viel besonnener als ich reagierte, geschah nichts und alles ging gut aus. Lange blieben wir danach aber nicht mehr 😉 . Wir liefen lieber noch ein bißchen über die Insel.

Schließlich gingen wir zum Hafen und genossen es mit Inselgefühl aufs Meer zu blicken. Als unser Schiff wiederkam, stiegen wir ein und fuhren zurück nach Pula.

Von 11 Uhr bis 17 Uhr – sechs Stunden dauerte die Fahrt (Eigentlich sind nur fünf vorgesehen, aber irgendwie war das diesmal so und wir haben uns nicht beschwert.). Es war herrlich und so erholsam! Ich würde diese Fahrt immer wieder wiederholen.

Eine sehr ähnliche Tour machten wir dann auch am 13. Tag unserer Reise.

Wir buchten die Delphintour beim gleichen Anbieter.

Wir fuhren abends los und kreuzen durch die Inseln des Brijuni Parks, um dann weiter raus zu fahren und uns auf Delphische zu begeben.

Außer uns waren noch drei vier andere Schiffe unterwegs.

Wir aßen das gleiche Essen (Nur diesmal nahm der Mitbewohner Fisch und die Mitbewohnerinnen Hühnerfleisch, ich blieb meinem Gemüse treu.), wie bei der letzten Tour.

Begleitet wurden wir von einer Horde von Möwen. Da die Menschen im Oberdeck tourimäßig ihre Gräten und Fischköpfe den Möwen hinwarfen, kamen immer mehr.

Dann ging das Ausschau halten los und … da waren sie. In einiger Entfernung sah man ihre Rückenflöße auftauchen und verschwinden, auftauchen und verschwinden.

Eines der anderen Schiffe fuhr immer direkt auf sie zu und durch sie durch, damit die Mitfahrer, den besten Blick hatten. Ich war froh, dass unser Schiff weniger aufdringlich vorging und genoß es sehr die Delphine zu sehen. So ruhig und geschmeidig!

Schließlich ging es zurück und wir konnten einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten. Selbst als die Sonne schon untergegangen war, war das Farbspiel so wunderschön!

Wir fuhren gemächlich durch die Dunkelheit zurück nach Pula. Auf einer Insel konnten wir sogar noch Rehe grasen sehen!

In Pula warteten wir vor dem haben noch auf das Erleuchten der Kräne, aber irgendwie wollte es an diesem Abend nicht geschehen. So fuhren wir in den Hafen ein und gingen ganz erfüllt in die Ferienwohnung zurück.

Diese Bilder werde ich noch lange in mir tragen. Es war wunderschön und unbezahlbar!


7 Gedanken zu “Bootsfahrt Pula / Kroatien

  1. Jetzt lese ich all Deine Kroatien-Beiträge wahrscheinlich nochmal und ganz genau. Wir planen das für Ende Sommer 2018. Wo ist denn nur der schönste Strand, an dem aber am wenigsten los ist? Lieben Gruß
    Antje

    Gefällt 1 Person

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