Zadar – Tag 3

Ich wachte um sechs das erste Mal auf und hörte den Regen und dachte: och nöh!

Dann schaute ich aus dem Fenster und war verzaubert.

Das sah so wunderschön aus und wie von einer anderen Welt.

Als ich das nächste Mal wach wurde, war der Himmel bedeckt aber es hatte aufgehört zu regnen.

Wir machten uns kurz nach zehn auf den Weg zum Busbahnhof und kauften Tickets nach Starigrad – Paklenica.

Während der 40 minütigen Fährt konnte ich sehen, wie vielfältig die Landschaft dieses Landes ist. Ich kann dieses tiefe Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit, die mich in diesen Augenblicken erfüllen, kaum in Worte fassen. Kroatien ist einfach mein Herzensland!

Schließlich stiegen wir in einer kleinen Siedlung aus und folgten den Schildern zum Nationalpark Paklenica. In diesem Park wurde eine Grosszahl der Winnetou Filme gedreht und ich fühle mich an Sonntagnachmittage meiner Kindheit erinnert.

Kurz vor dem Eingang des Parks liefen wir durch ein kleines Dörfchen, das wie aus der Zeit gefallen scheint.

Der Eintritt zum Park kosten umgerechnet 4€ und für deutsche Verhältnisse ist das ein Witz.

Wir biegen gleich nach dem Eingang links über die Brücke zur kleinen, alten Mühle ab und folgen dann dem Lehrpfad.

So ging es immer weiter und später immer höher. Als wir an dem letzten Parkplatz vorbei kamen, wurde auch die Anzahl der Wanderer größer und immer öfter könnte man Kletterer an den Bergwänden hängen sehen.

Wir waren knappe vier Stunden unterwegs und es war teils anstrengend aber immer sehr schön und beeindruckend und so wohltuend in der Natur zu laufen.

Rechtzeitig zur Abfahrt des Busses waren wir an der Haltestelle. Nur leider kam kein Bus und auch der eine Stunde später kam nicht. Langsam wurden wir nervös. Es war kalt und es gab solch heftige Windböen, dass wir mehrmals dachte, dass uns das Wartehäuschen um die Ohren fliegt. Dutzende von Wohnmobilen führen vorbei, aber kein Bus – weder in die eine noch in die andere Richtung.

Schließlich fuhr ein Taxi an der Haltestelle vorbei, bremste und ätzte zurück.

Vom Fahrer erfuhren wir, dass die Busse nicht fahren können, weil auf der einen Brücke zu starker Wind ist und er gerade einen Fahrgast aus Zadar deswegen hierher gefahren hatte und uns für einen guten Preis zurücknehmen kann, da er die Stecke ja eh fahren muss.

Wir dankten dem Schicksal / Zufall und stiegen in den warmen, modernen und sehr bequemen BMW ein.

Wir wurden direkt bis vor die Haustür kutschiert und zu Haus ging ich erstmal ins Bett, um mich wieder aufzuwärmen.

Es war ein sehr erfüllter Tag und einmal mehr weiß ich: sobald wie möglich, möchte ich hier länger sein können.


Ein Gedanke zu “Zadar – Tag 3

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