Brno – Tag drei

Heute war wieder ein Sightseeing- Tag geplant. Wir wollten noch weiter die Sehenswürdigkeiten von Brno erkunden und taten dies auch zu Genüge. Am Abend teilte mir der Schrittzähler, den ich dafür mal runtergelaufen habe mit, dass 22.600 Schritte und über 15km gelaufen sind.

Als Erstes gingen wir zum Eingang des Labyrinths und buchten dort eine Tour für 11:30Uhr. Dann kauften wir auf dem Krautmarkt Kirschen.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Burg Špilberk.

Es war zwar nicht mehr so brütend warm aber ziemlich schwül. In kürzester Zeit floss der Schweiß nur so an uns herunter. Umso höher wir aber kamen, desto angenehmer umwehte uns ein kleines Lüftchen.

Auf dem Weg nach oben machten wir Pause und genossen die saftigen und leckeren Kirschen.

In deren Burg kauften wir ein Familienticket für die permanenten Ausstellungen für 345 Kronen.

Wir lauschten den Glockenspiel, welches zur vollen Stunde im Hof der Burg erklingt und durchstreiften dann die Ausstellungen zur Geschichte der Burg und zur Geschichte des Gefängnisses.

Dann müssten wir uns etwas beeilen, um pünktlich bei der Führung durch Labyrinth zu sein. Die Familienkarte für die Führung (ohne kann man nicht durchs Labyrinth) kostet 320 Kronen. Wir bekamen jeder so ein elektronisches Ding, welches uns auf deutsch alles mögliche über die Keller erzählte. Die sehr nette Führerin redete zumeist auf Tschechisch mit der großen Truppe. Wir waren entweder etwas hinter der Truppe oder davor. Es war sehr angenehm im Untergrund, kühl und interessant, sich so in das Leben der früheren Bewohner der Stadt hineinzuversetzen.

Nach knapp 50 Minuten war die Tour zu Ende und wir gingen in voller Mittagshitze zum Jakobsplatz und nahmen bei Forky’s Platz.

Hier aßen wir sehr, sehr lecker für sehr wenig Geld.

An einer Wand des Restaurants werden berühmte Menschen aufgezählt, die sich pflanzenbasiert ernährten.

Nach dem Mahl schlenderten wir zur Wohnung zurück und machten Mittagspause. Am Nachmittag ging es dann wieder los und wir liefen von der Wohnung aus zur Tugendhat Villa. Dies war ein sehr schöner Weg und die Villen wurden immer toller. Wir spielten das Spiel „In welche Villa würdest du ziehen?“ Und ich entschied mich für diese:

Da alle Touren durch die Villa Tugendhat schon vor unserem Urlaub auf lange Sicht ausgebucht waren, warfen wir nur von außen einen kurzen Blick auf Haus und Garten.

Dann liefen wir einen sehr schönen Weg zur Villa Löw-Beer.

Da es schon nach sechs war, hatte diese geschlossen aber erfreulicher Weise könnte man den Garten besuchen und es war auch eine Übersicht über die Geschichte der beiden Villen und die Familien Tugendhat und Löw-Beer zu sehen.

Weiter ging es wieder in die Altstadt von Brno. Nachdem wir durch einen kleinen Park gegangen waren und an vielen Gründerzeitenbauten vorbei, kamen wir zum Platz vor dem Janáčkovo Theater und dem dortigen besonderen Brunnen, bei dem das Wasser in besonderen Formen vom oben nach unten fällt.

Von hier aus ging es zum Mährischen Platz, wo wir ein Eis aßen.

Es ist wirklich ein kleines, veganes Paradies hier: es gibt so viele vegane Rstaurants, Cafés und Imbisse und überall stehen diese Eiswagen, die ausschließlich veganes Eis verkaufen.

Wir schlenderten kreuz und quer durch die Altstadt, gingen noch in ein paar Geschäfte und genossen die Stimmung am Abend.

Auf dem Rückweg kauften wir noch bei Tesco ein und dann ging es nach einem späten Abendbrot ins Bett.


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